Das Jahr

Die Geschehnisse

1956

Die ersten Soldaten treffen am 24. Juli des Jahres in der Sick Kaserne in Neumünster ein und beginnen sofort mit den ersten Arbeiten zur Aufstellung. Nur wenige Tage später trifft auch der erste Kommandeur, Oberstleutnant Schwarz, in Neumünster ein. Am 3. Septemberwird der Verband als Panzerjägerbataillon 3 mit einem feierlichen Appel in der Sick Kaserne aufgestellt. Kurz darauf kommt es am 26. September zu einem Einmarsch in Neumünster, wobei sich das Bataillon zusammen mit dem Heeresmusikkorps aus Rendsburg der Bevölkerung vorstellt. Die ersten Kampfpanzer des amerikanischen Typ´s M 41 erreichen das Bataillon am 1. Oktober. Die ersten 100 Freiwilligen Soldaten treffen am 1. November in Neumünster ein. Die 1. Kompanie verlegt Ende des Jahres zum Handwaffenschießen auf den Übungsplatz Putlos an die Ostsee. Am 23. November findet ein Besuch der Holsten Schule statt. Vom Ausbildungsstand des Bataillons überzeugt sich der Kommandierende General des I. Korps, Generalmajor Siewert, bei einem Besuch am 12. Dezember. Das Jahr 1956 klingt mit einer Veranstaltung zu Gunsten bedürftiger Kinder aus und es zeichnet sich ab, daß die Sick Kaserne für das Bataillon zu klein wird.

1957

Die Ausbildungsvorhaben werden im diesem Jahr durch ein amerikanisches Ausbildungsteam, bestehend aus drei Feldwebeln und einem Captain der US Army, unterstüzt. Das Bataillon verlegt nun auch mit Kampfpanzer M 41 nach Putlos zum Panzerschießen. Es werden hervorragende Schießergebnisse erzielt, vermutlich das erste deutsche Panzerschießen nach dem 2. Weltkrieg. Ab Februar  beginn der Umzug in die Scholtz Kaserne, in der noch amerikanische und polnische Einheiten ihren Dienst tun. So kommt es auch dazu, daß Wachen aus deutschen und polnischen Soldaten bestehen. Das Bataillon ist mittlerweile mit 22 Kampfpanzern M 41 ausgerüstet und hat nahezu seine Sollstärke eingenommen. Der Ausbildungsbetrieb beginn am 2. April, als die ersten W 12 Rekruten in die Kaserne einrücken. Das Bataillon erhält am 17. Mai die ersten 5 Kampfpanzer M47, ebenfalls aus US Bestand, denen nach und nach weitere folgen. So stehen in diesem Jahr M41 und M47 einhellig nebeneinander. Auf den Schießplatz Putlos wird im Juli ein Erprobungsschießen mit der französischen Panzerabwehr Lenkrakete SS 11 durchgeführt. Die erste große freilaufende Übung im NATO Rahmen findet vom 2. bis 10. Oktober statt. Im Raum Hamburg; Segeberg; Neumünster; Kappel wird die Übung Nordwind/Südwind mit etwa 1000 Fahrzeugen durchgeführt. Das erste Großmaneuver deutscher Soldaten nach dem 2. Weltkrieg.

1958

Das Jahr beginnt mit der NATO Übung House Warming, vom 28. bis 31. Januar. Dieses mit dänischen; britischen und deutschen Truppen durchgeführte Übung mit 900 Fahrzeugen findet reges Interesse bei der Presse. Am 3. Oktober wechselt der Bataillonskommandeur das erste mal. Oberstleutnant Schwarz übergibt das Bataillon an Major Brüning. Anfang Dezember wird auf Anregeung Major Brüning erstmals die Christopherusjagt durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine Orientierungsfahrt, die bis 1992 alljährlich durchgeführt wurde. Das Jahr klingt mit einer Weihnachtsfeier für 30 bedürftige Kinder aus, die an diesem Abend beschert werden.

1959

Das Jahr beginnt mit einer Tragödie für das Bataillon. Beim versuch den Hilfsmotor eines bereits abgeplanten Panzers abzustellen, erstickt der Obergefreite Schramm.

Das Jahr 1959 ist geprägt von der Umgliederung in die Heeresstruktur 2. In diesem Jahr entsteht die 6. Panzergrenadierdivision; die 18. Panzerbrigade und auch das Panzerbataillon 184. Das Panzerjägerbataillon 3 wird am 14. März aufgelöst und am 16. März wird das PANZERBATAILLON 184 aufgestellt. Nur vier Tage später meldet Hauptmann von Rodde die 2. Kompanie Panzerbataillon 13 zur Unterstellung. Diese Kompanie wird als 3. Panzerbataillon 184 eingegliedert. Inzwischen ist das Bataillon einheitlich mit Kampfpanzer M 47 ausgerüstet, die M 41 werden zurückgeliefert. Die Modernisierungsmaßnahmen der Kaserne laufen unterdessen auf Hochtouren. Es entsteht eine moderne Kaserne mit Offz.- Uffz Heim; Kegelbahn; Mannschaftskantine und Lehrsaalgebäuden. Der Bevölkerung werden am 21. Juni die Türen geöffnet und es wird der erste Tag der offenen Tür durchgeführt. Mehr als 7000 Menschen, unter ihnen auch der Ministerpräsident Max Johannsen, nehmen dieses Angebot an und verschaffen sich einen Einblick in den Truppenalltag. Im August findet eine Marschübung des Bataillons statt. Vom 24. bis 27. August rollt das Bataillon bis nach Kiel und zurück. Am 21. August wird der Kommandeur zum Oberstleutnant befördert. Das Bataillon nimmt im Oktober an der Großübung Erntefest im Raum Übungsplatz Bergen teil.

1960

Im Raum Marne führt die 4. Panzerbataillon 184 eine Übung vom 15. bis 17. März durch. Dem Bataillon wird am 29. Juni der Ehrenstander der Panzerbrigade 18, als bestes Bataillon verliehen. Im Juni verlegt das Bataillon auf den Übungsplatz Bergen-Hohne. Der Inspekteur der Panzertruppe, Generalmajor Munzel, besucht das Bataillon am 14. Juli in der Scholtz Kaserne. Am Botskamper See führt im August die 3. Kompanie ein Biwak durch. Vom 20. August bis 5. September verlegt das Bataillon auf die Übungsplätze Munster und Bergen-Hohne, wo es am 27. August vom Inspekteur des Heeres, Generalmajor Zerbel, besichtigt wird. Den Höhepunkt des Jahres bildet die Teilnahme des Bataillon an der Übung Hold Fast. Zusammen mit 45000 britischen, dänischen und deutschen Soldaten und über 12000 Fahrzeugen wird vom 19. bis 24. September in ganz Schleswig Holstein geübt. Am 10. und 18. November findet die Christopherusfahrt für Offz. und Uffz. statt.

1961

Zu beginn des Jahres, am 2. Januar, wird die Ausbildungskompanie 10/6 aufgestellt. Ab April nimmt die Kompanie den Ausbildungsbetrieb auf. Der neue Kommandeur, Major Nökel, übernimmt am 31. Januar seine Dienstgeschäfte von Oberstleutnant Brüning.Im Raum Ostholstein findet im April eine Bataillonsgefechtsübung statt. Vom 24. Mai bis 10. Juni liegt das Bataillon im Biwakraum Tilsit, auf den Übungsplatz Bergen. Die 4. Kompanie wird audf diesem Übungsplatzaufenthalt vom Divisionskommandeur, Generalmajor von der Gröben, besichtigt. Auf dem Reit- und Turnierplatz in Neumünster findet am 16. Juni eine Großvereidigung von 450 Rekruten statt. Diese Veranstaltung, an der auch der Ministerpräsident des Landes Schleswig Holstein, Uwe von Hassel, teilnahm, wird von einem Großen Zapfenstreich beendet. Die erste Patenschaft wird zwischen der Gemeinde Seedorf und der 3. Kompanie geschlossen. 30 Soldaten unter Leitung des Leutnant Söhnchen können einen Scheunenbrand erfolgreich bekämpfen.Am 4. und 11 November findet die Christopherusfahrt statt. Die alljährliche Bescherung für 20 bedürftige Kinder wird am 18. Dezember durchgeführt.

1962

Das Jahr 1962 biginnt im Februar mit einer der schwersten Sturmfluten. Vom 17. bis zum 23. februar kämpfen die Soldaten des Bataillon´s gegen den Blanken Hans in der Wilstermarsch und auf der Halbinsel Eiderstedt. Mit großem Elan werden die schweren Schäden am Eiderdeich beseitigt. Im Oktober nimmt das Bataillon an den beiden Großübungen Schwanensee und Fährmann im Großraum Schleswig Holstein teil. Das Bataillon führt am 10. November die traditionsmäßige Christopherusfahrt durch.Oberstleutnant Nökel kann am 14. Dezember die Sturmfluterrinnerungsmedaille an 191 Soldaten verleihen. Das Jahr klingt mit einer Weihnachtsfeier zugunsten älterer Menschen am 15. Dezember aus.

1963

Auf dem Truppenübungsplatz Bergen findet im Februar die Übung Winterheide statt Der Name war hier Programm, denn in bei 20 Grad unter Null waren die Soldaten in Zelten untergebracht! Die Panzermotoren froren ein und die Heitzungen der US Panzer war nie die besten. Nachdem die 3. Kompanie bereits eine Patenschaft mit der Gemeinde Seedorf eingegangen war, folgten nun auch die anderen Kompanien. Im März übernimmt die 4. Kompanie eine Patenschaft mit der Kyffhäuserkameradschaft; die 1. Kompanie schließt eine Patenschaft mit der Gemeinde Kummerfeld am 18. Mai und schließlich kommt es zu einem Patenschaftschluß zwischen der Gemeinde Ahrensbök und der 2. Kompanie. Die 2. Kompanie führt seit dem das Wappen der Gemeinde zusammen mit dem springendem Keiler im Kompaniewappen. Das von der 2. Kompanie zu dieser Zeit unterhaltene Wildschweingehege war auch über die Kasernenanlage hinaus bekannt.

Am 21. Aprill kommt es zu einem tragischen Unfall, als ein Kampfpanzer M 47 einen Munga Geländewagen überrollt. Dabei kommt Oberleutnant Steuer zu Tode.

In Neumünster wird am 16. Juni ein Großer Zapfenstreich anläßlich der Vereidigung von 1000 Rekruten der 6. Panzergrenadierdivision durchgeführt. Am 2. September kommt es zu Wolfsjagd. Aus einem Tiergarten waren 4 Jungwölfe ausgebrochen und das Panzerbataillon 184 trat zur Jagd an. Bis auf einen Wolf konnten alle Tiere eingefangen werden.Bevor das Bataillon zur Jahreswende auf den Truppenübungsplatz Bergen verlegt, findet im Oktober die Christopherusfahrt statt. vom 27. bis 30. Dezember nimmt das Bataillon an der Übung Dreisprung, auf dem Truppenübungsplatz Bergen, teil.

1964

Im April stiftet die Patengemeinde der 2. Kompanie einen Gedenkstein für Oberleutnant Steuer (heute vor dem Stabsgebäude). Über 10.000 Menschen besuchen das Bataillon bei dem am 24. Mai veranstalteten Tag der offenen Tür. Ein weiteres Ereignis besonderer Art trägt sich in der Nacht zum folgenden Tag zu. Feldwebel Kaminski meldet sich in der Nacht gegen 01.30 Uhr, aufgrund einer Wette, mit einem in der Kaserne untergebrachten KAMEL beim Kommandeur, Oberstleutnant Nökel. Der nächste Übungsplatz steht am 25. August an. Das Bataillon verlegt auf den Übungsplatz Bergen, um Ausbildungs- und Schießvorhaben durchzuführen. Der neue Kommandeur, Major Timpe, übernimmt am 30. September das Bataillon von Oberstleutnant Nökel. Vom 21. November bis zum 04. Dezember verlegt das Bataillon erneut nach Bergen und führt dort unter anderem eine 4 Tägige Versorgungsübung durch. Das Jahr klingt mit der Christopherusfahrt am 12. und einer Weihnachtsfeier am 17. Dezember aus.

1965

Im Januar ist das Batailon zunächst bei einer Suchaktion nach einem 16. Jährigen Lehrling gebunden. Dieser hatte in einem Abschiedsbrief seinen Tod angekündigt, konnte aber nicht gefunden werden. Erst 14 Tage später wurde er, leider Tod, von einer Schülerin gefunden. Die Truppenfahne des Bataillon` s wird am 24. April, feierlich in Münster an das Panzerbataillon 184 übergeben. Am 3. Mai erfolgt dann die Übernahme durch das Bataillon in Neumünster. Die Christopherusfahrt findet am 30. Oktober statt. Auf Anregung der 2. Kompanie wird am 16. Dezember ein Fußballturnier in der Holsten Halle ausgerichtet. Die dabei erwirtschafteten 1.100 DM werden zugunsten bedürftiger Kinder gespendet.

1966

Im April wird die neu errichtete Panzerschießhalle eingeweiht. Die in dieser halle stehenden Turmtrainer erleichtern den Ausbildungsbetrieb ungemein. Das Bataillon verlegt erstmals vom 21. Juni bis zum 12. Juli auf den Schießplatz Castle Martin in Wales/Großbritanien. Die Soldaten fliegen mit einer Norattlas bis zum Fliegerhorst Brawdy und fahren dann mit Bussen bis Castle Martin. Dort werden die Panzer vom Typ M 47 übernommen. Die Ausbildungskompanie 10/6 wird im September aufgelöst. Erstmals wird in diesem Jahr eine Christopheruswanderung mit Damen durchgeführt.

1967

Die 2. Kompanie stellt am 7. und 8. Mai die Panzer für einen Brückenbelastungstest in Izehoe.Am 30. Oktober findet die Christopherusfahrt als Radtour statt. Am Abend wird dann erstmals ein Christopherusball veranstalltet. Zusammen mit der 1. Jütlandbrigade verlegt das Bataillon im November auf den Übungsplatz Bergen. Dort wird im Raum Bergen / Munster die Übung Brig Brisk gefahren. Die Übung endet mit einer Feldparade auf der Panzerringstraße.

1968

Ab Januar beginnt die Umrüstung des Panzerbataillon 184 auf den Kampfpanzer M 48 A2. Die alten M 47 waren nicht mehr zeitgemäß, störanfallig und unwirtschaftlich. Etwas Wehmut war aber sicherlich dabei, SEINEN Panzer gegen einen neues zu tauschen.

1969

Das Jahr beginnt mit einem Kommandeurswechsel. Oberstleutnant Timpe übergibt das Bataillon an Major Piepgras.Das Bataillon erhält Mitte März besuch vom Ministerpräsidenten des Landes Schleswig Holstein, Herrn Helmut Lemke. Das Bataillon hat 10 jähriges Jubiläum. Am 19. April führt das Bataillon zu diesem Anlass einen Appell vor vielen Ehemaligen des Bataillon´s durch. Vor etwa 5.000 Besucher wird im Juni eine Großvereidigung der 6. Panzergrenadierdivision in Boostedt durchgeführt. Zu einem besonderen Vorfall kommt es am 20. Oktober. Ein ziviler PKW durchbricht das Kasernentor, der Fahrer flüchtet in die Kaserne und wird vom Torposten durch Schußwaffengebrauch gestoppt. Der angetrunkene Fahrer wird am Bein verletzt und der Polizei übergeben. Das Jahr schließt mit einer Weihnachtsfeier für bedürftige KInder.

1970

700 Rekruten werden am 23. März in der Scholtz Kaserne vereidigt. Die Bauarbeiten am Wirtschaftsgebäude sind abgeschlossen und es wird dem Bataillon im April übergeben. Die Christopherusfahrt mit anschließendem Ball findet am 26. September statt.. Am 17. Oktober veranstalltet die 3. Kompanie eine Pateschaftsrally mit Teilnehmern der Gemeinde Seedorf. Der Stabsunteroffizier Wittmaack rettet durch seine Blutspende, der seltenen Blutgruppe B-negativ, einer 19 jährigen das Leben.

1971

Die 3. Kompanie führt am 22. Mai eine große Feier zum 10 jährigen Bestehen der Patenschaft mit der Gemeinde Seedorf durch.Vom 2. bis 8. September nimmt das Bataillon an der Übung Brikstone der Panzerbrigade 18 teil. Im Anschluß daran, vom 13. September bis 5. Oktober, verlegt das Bataillon mit 2. und 3. Kompanie zum zweiten Mal nach Castle Martin. Die Kompanien erreichen durchweg sehr gute Schießergebnisse. Beim Brigadeschwimmsportfest belegt das Bataillon am 1. Oktober den 1. platz.In diesem Jahr führt Oberfeldwebel Stünke die erste Unteroffizergrundlehrgang beim Panzerbataillon 184 durch. Diese Lehrgänge werden nun Jahr für Jahr durchgeführt.

1972

Oberstleutnant Weise übernimmt am 7. April das Panzerbataillon 184 von Oberstleutnant Piepgras. Der Übergabeappell wird von einem Vorbeimarsch am scheidenden Kommandeur beendet.

Nach der Rückkehr vom Truppenübungsplatz Putlos, am 16. Juni, werden der Leutnant Ahmling und der Panzerschütze Speichert, beide 4. Kompanie, beim überqueren der Straße von einem angetrunkenen Autofahrer erfasst. Der Panzerschütze Speichert verstirbt auf dem Transport in das Krankenhaus.

Im Juni hat das Bataillon Besuch zweier Offiziere aus Paraguay. Ab Juli beginnt die Umrüstung auf den Kampfpanzer M 48 A2 G. Die 5. Kompanie wird im Ende Juni als Geräteeinheit mit langzeit gelagertem Gerät aufgestellt. Zum letzten Mal geht es vom 27. Juli bis 10. August nach Castle Martin. Zusammen mit dänischen Einheiten wird vom 12. bis 15. Oktober die Übung Brief Rallay auf dem Truppenübungsplatz Bergen gefahren.

1973

Zu Beginn des Jahres übernimmt die 3. Kompanie den Ausbildungaufrag aller Richt- Ladeschützen der Panzerbataillone 183 und 184. Diese Ausbildung wurde bis Ende 1975 durchgeführt.Die Gemeinde Ahrensbök und die 2. Kompanie feiern ihr 10 jähriges Patenschaftsbestehen. Im Juni entstehen auch die ersten Entwürfe für das Bataillonswappen. Im Juli und Septenber kommen 2 Austauschoffiziere aus Dänemark.

1974

Im April wird die Bataillonsfußballmanschaft Divisionmeister !!! Rechtzeitig zum 15 Geburtstag des Panzerbataillon 184 ist auch das Bataillonswappen fertig. Am 27. April wird ein feierlicher Bataillonsappell durchgeführt, bei dem 16 verdiente Soldaten ausgezeichnet werden.Im September nimmt die 2. Kompanie an der Großübung Bold Gard teil. Ab dem 1. November beginnt das Bataillon mit der Übernahme der ersten Leopard 1 A2 Panzern. Kurze Zeit später, wird das erste Schießen mit dem Leopard unter Leitung der 4. Kompanie in Putlos durchgeführt. Allein die 5. Kompanie bleibt weiterhin mit langzeitgelagerten M 48A2 G ausgerüstet und wird Personell aufgelöst.

1975

Die Kampfpanzer M 48 werden ab April an das Heimatschutzkommando 13 abgegeben. Am 21. April findet ein internationales GoCart Rennen in der Scholtz Kaserne statt. Im VfR Stadion in Neumünster findet am 7. Mai eine Großvereidigung von 900 Rekruten statt.Am 6. September findet die Christopheruswanderung mit anschließendem Ball mit 300 Teilnehmern statt.Zwischen Groß Barnitz und Klein Wesenberg findet am 16. Oktober die Lehrübung Trave Übergang statt. Diese Übung des verstärkten Panzerbataillon 184 wird von hohen Militärs aus allen NATO Länder beobachtet. Kurz darauf, am 20. Oktober, besucht der Wehrbeauftragte des Bundestages, Herr Berghahn, unter großem Medieninteresse das Bataillon. Im Rahmen der Panzerbrigade 18 nimmt das Bataillon vom 30. Oktober bis 2. November auf dem Truppenübungsplatz Bergen an der Übung Brisk Fray teil.Anlässlich des Begräbniss des stellvertretenen Divisionskommandeur´s, Brigadegeneral Fielitz, stellt die 4. Kompanie die Ehrenkompanie und sechs Hauptfeldwebel des Bataillon´s tragen den Sarg. Ende Dezember wird die 3. Kompanie wieder Kampfkompanie und die 4. Kompanie E/A Einheit.

1976

Über 500 Schüler nehmen am 19. Februar an einer Informationstagung teil. Im April wird die Volleyballmanschaft des Bataillon´s Brigademeister. Am 25. April findet wieder ein Go Cart rennen in der Scholtz Kaserne statt.. Von Neumünster über Köln geht es vom 28. Juli bis zum 21. August nach Shilo in Manitoba / Canada. Auf diesem Übungsplatz, der fast die Größe des Saarlandes hat, werden alle Formen des Panzerkampfes im scharfen Schuß geübt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Waffengattungen und die allgemeinen Aufgaben im Einsatz werden beübt. An dem einen Betreuungswochenende wird die Weite des Landes erkundet. Ein Erlebnis für jeden Panzerman. Die 11. Christopheruswanderung findet am 25. September statt. Die 1. Kompanie gewinnt den ABC Wettbewerb der Panzerbrigade 18. Zwischen dem 18. und 22. Oktober nimmt die 3. Kompanie an der NATO Übung Bonded Item teil. Der Dezember bringt nocheinmal einen 14 Tägigen Übungsplatzaufenthalt in Bergen, wobei das Bataillon einen dänischen Offizier als Besucher mitnimmt.

1977

Oberstleutnant Weise übergbt das Bataillon am 25. März an Oberstleutnant Kolster. Im März verlegt das Bataillon zum Panzerschießen auf den Übungsplatz Bergen-Hohne. Die 4. Kompanie ist bei einem Vergleichsschießen der 6. Panzergrenadierdivision siegreich. Am 18. April fährt das Bataillon die Lehrvorführung Hamwohrberg vor Offizieren der norwegischen Führungsakademie. Diese Übung wird am 4. Mai vor Offizieren aus Pakistan wiederholt. Teile des Bataillon´s nehmen im April an der Brigaderahmenübung Schwarzer Bär teil.Am 14. und 21. Mai finden Patenschaftsveranstaltungen bei der 2. und 1. Kompanie statt. Ab Juni werden die Kampfpanzer Leopard 1A2 Kampfwertgesteigert. Mehr als 15.000 Besucher kommen zum Tag der offenen Tür am 12. Juni. Am Abend des gleichen Tages findet eine Großvereidigung im VfR Stadion statt. Vom 19. bis 21. Juli nimmt das Bataillon an der Divisionsrahmenübung Kühle Brise teil. Im nordwestlichen Schleswig Holstein findet vom 20. bis 24. September die Übung Starker Büffel statt, bei der das Bataillon mit allen Teilen mitfährt.. Im Oktober ist ein dänischer und ein britischer Austauchoffizier im Bataillon. Zum Panzerschießen und Durchführung von Ausbildungsvorhaben verlegt das Bataillon im November nach Bergen und Munster. Hierbei marschiert auch das ganze Panzerbataillon 184, verbotenerweise, durch Munster

Bei der Rückkehr aus dem Wochenendurlaub verunglücken die Brüder Udo und Rainer Peter am 29. November mit ihrem PKW tödlich.

Eine dynamische Waffenschau vor dem stellvertretenen NATO Generalsekretär, Mister Mamford, beschließt das Jahr.

1978

Die Lehrvorführung Hanwohberg kommt auch in diesem Jahr zu ehren. Am 28. April wird diese vor pakistanischen und norwegischen Offizieren vorgeführt. Ende Mai verlegt das Bataillon erneut nach Shilo. Vom 25. Mai bis 16. Juni führt das Bataillon Schul- und Gefechtschießen durch. Den Höhepunkt bildet das Bataillonsgefechtschießen Schwarzer Bär auf der Schießbahn Berlin.Das Bataillon nimmt mit Teieln vom 11. bis 14.Juli an der Divisionsrahmenübung Starker Büffel 78 und mit Volltruppe vom 17. bis 22. August an der NATO Übung Bold Gard teil.Das Jahresende ist geprägt vom Einsatz des Bataillons bei der Schneekatastrophe. Vom 30. Dezember bis zum 5. Januar 1979 sind die Soldaten im Raum Schleswig im Hilfseinsatz und durch den beispiehaften Einsatz der Hauptfeldwebel Bahl, 3. Kompanie, und Stabsunteroffizier Kirschnik, 1. Kompanie, retten einem 6 jährigen Mädchen das Leben.

1979

Der Einsatz bei der Schneekatastrophe dauert noch bis zum 5. Januar. Kurz darauf inspiziert Oberst Velde, Inspizient der Panzertruppe, das Bataillon. Ein Schneereiches Jahr, so muß das Bataillon vom 14. bis 18. Februar erneut in den Hilfseinsatz. Die zweite Schneekatastrophe hat wider Menschen zwischn Neumünster und Itzehoe abgeschnitten. Am 23. Februar besucht der MdB Jungmann das Bataillon.

Am 14. März verstirbt der Hauptgefreite Hübner, 2. Kompanie, bei einer Übung an Hirnblutungen durch Stress.

Die 4. Kompanie stellt im März für Filmaufnahmen Personal und Material.Im Raum Ostholstein nimmt das Bataillon mit Teilen an der Divisionsrahmenübung Schneller Hecht teil. Vom 24. April bis 6. Mai verlegt das Bataillon auf den Übungsplatz Bergen. Mit dabei sind auch 80 Reservisten des Panzerbataillon 184. In Bergen findet vom 27. bis 28. April die Gefechtsübung Feiner Goldsand und die Lehrvorführung Schiedsrichterdienst statt. Zum Abschluß dieses Übungsplatzaufenthalts werden die 1.; 3. und 4. Kompanie auf dem Übungsplatz Munster Nord besichtigt. Der Bataillonsgefechtsstand nimmt am 19. und 20. Mai an der Korpsrahmenübung Kurzer Haken teil.Vor den Kulissen des Eutiner Schlosses verleiht der Ministerpräsident des Landes Schleswig Holstein, Doktor Stoltenberg, am 8. Juni das Fahnenband des Landes an das Panzerbataillon 184. Am 23. Juni begeht das Panzerbataillon 184 seinen 20ten Geburtstag mit einem Bataillonsappell. Diese Veranstalltung findet unter großer Beteiligung der Ehemaligen und Bürger statt und wird mit einem Festball beschlossen. Vom 19. Oktober bis zum 3. November verlegt das Bataillon auf den Übungsplatz Bergen. In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober schreckt der Kommandeur, Oberstleutnant Kolster, von Kampflärm geweckt, von seinem Lager hoch. Als er am Gefechtsstand ankommt, stehen die Hauptfeldwebel des Bataillon´s mit Fackel spalier und etwa 40 Personen sind anwesend. Der Kommandeur hat Geburtstag und der wird auch auf dem Übungsplatz gefeiert. Gegen 0100 Uhr Nachts erscheint auch Frau Kolster in Begleitung von Oberst Piepgras nebst Gemahlin. Diese Übungseinlage endet gegen 0400 Uhr.

1980

Das Jahr beginnt mit einem Schießplatzaufenthalt der 2. Kompanie in Putlos und einer Übung der 3. Kompanie im Raum Seedorf, im Januar. Am 21. April führt das Bataillon eine dynamische Waffenschau vor Offizieren der norwegischen Generalstabsschule durch. Ende Apri fahren wieder Go Carts durch die Kaserne.Wegen Terminschwierigkeiten, findet die Christopheruswanderung schon am 31. Mai statt. Vom 15. August bis zum 5. September schießt das Bataillon zum dritten Mal in Shilo. Mit gutem Erfolg werden Schul- und Gefechtsschießen durchgeführt. Die 3. und 4. Kompanie werden besichtigt.Der Aufenthalt endet mit 2 Durchgängen Bataillonsgefechtsschießen Schwarzer Bär auf der Schießbahn Berlin.Die im Herbst stattfindene Divisionsgefechtsübung Kühle Brise im Raum Angeln, muß aufgrung erheblicher Flurschäden, abgebrochen werden. Großen Anklang bei dem Inspekteur des Heeres, General Poeppel, und 60 Bundestagsabgeordneten findet eine von Kommandeur geleitet dynamische Waffenschau am 2. Dezember.

1981

Zu Anfang des Jahres besuchen 27 Pastoren des Kirchenkreises Neumünster das Bataillon. Am 16. Januar feiert der Kommandeur, Oberstleutnant Kolster sein 25. Dienstjubileum. Die Treueprämie von 600 DM in 10 Pfennigstücken(Gewicht ca 26 Kg), erhält er aus der Hand des Brigadekommandeurs, Oberst Schmidt Petri. Nach langen Bemühungen wird die Patenschaft zu den Infanterieregimentern 163 und 46 am 4. April übernommen. Beide Regimenter stammen aus Neumünster. Ab Anfang April nimmt das Bataillon die neue Gliederung der Heeresstruktur 4 ein. Hierbei wird die 4. Kompanie Panzerbataillon 181 neu aufgestellt und im Frieden dem Bataillon unterstellt. Ebenfalls im April begeht das Bataillon seinen 25. Geburtstag. Die 2. Kompanie verlegt zusammen mit der 4. PzBtl 181 vom 9. bis 19. Juni zum Panzerschießen auf den Übungsplatz Putlos. Am 2. Juli führt das Bataillon eine dynamische Waffenschau vor dem dänischen und dem deutschen Verteidigungsminister durch. Die 3. Kompanie verlegt vom 3. bis 7. August zum Panzerschießen auf dem Übungsplatz Putlos. Kurz darauf verlegt das gesamte Bataillon vom 21. August bis zum 1. September auf den Truppenübungsplatz Bergen und nimmt dort an der Brigadegefechtsübung Feiner Goldsand teil. Am 25. September wird Oberstleutnant Kolster versetzt und übergbt das Bataillon an Oberstleutnant Drews. Im letzten Monat des Jahres verlegt nocheinmal das Bataillon geschlossen nach Bergen. Bei winterlichem Wetter werden Schul- und Gefechtsschießen durchgeführt und die 4. Kompanie besichtigt.

1982

Vom 13. bis 26. Februar schießt das Bataillon mit allen Kompanien auf dem Truppenübungsplatz Bergen. Während der Bataillonsgefechtsübung vom 19. bis 21. Februar wird die 4. PzBtl 181 besichtigt. Am vorletzten Tag nimmt der III. Zug 4. Kompanie an einem Schießen der Verbundenen Waffen auf der Schießbahn 9 teil. Zusammen mit dem Panzerbataillon 183 als Leitverband, verlegt die 2. Kompanie verstärkt durch einen Zug der 3. Kompanie, am 12. Mai nach Shilo zum Panzerschießen. Der Rest der 3. Kompanie schießt vom 28. Juni bis zum 2. Juli in Putlos. Vom 31. Juli bis zum 13. August verlegt das ganze Bataillon auf den Übungsplatz Bergen-Hohne. Bei der dort durchgeführten Gefechtsübung Doppeleiche wird die 2. Kompanie besichtigt. Die Chrisopherruswanderung findet am 24. August statt. Höhepunkt des Jahres bildet die Teilnahme an der NATO Übung Bold Gard. Im Raum Gnissau-Stolpe-Wittenborn-Bad Bramstedt-Armsberg-Fuhlendorf findet vom 18. bis 24. September diese Großübung statt, bei der die 3. Kompanie an ein Bataillon der Royal Tank Regiments abgegeben. Die 4. Kompanie führt am 3. November die Lehrvorführung Technischer Dienst vor. Der gesamte Dezember wird von der Materialprüfstufe C ausgefüllt. Kurz vor Weihnachten, am 20. Dezember, besucht der Staatsekretär Würzbach das Bataillon

1983

Das Jahr beginnt mit der Besichtigung der 3. Kompanie vom 12. bis 14. Januar. Die 4. Kompanie verlegt vom 11. bis 19. Februar zum Panzerschießen nach Putlos. Die 2. Kompanie folgt vom 28. Februar bis 4. März. Das Bataillon verlegt ohne 3. Kompanie vom 19. bis 30. März auf den Übungsplatz Bergen Hohne. Während der Gefechtsübung Bergen Transit wird die 1. Kompanie und die 4. PzBtl 181 besichtigt. Teile des Bataillons nehmen an der Brigade Rahmenübung Schneller Hecht vom 19. bis 21. April teil. Seltenen Besuch erhält das Bataillon am 11. Mai, in Form einer Abordnung von 30 finnischen Kriegsveteranen. Die diesjährige Christopheruswanderung findet am 28. Mai statt. Vor dem britischen General Lawson (CINCNORTH) wird am 9. Juni eine dynamische Waffenschau vorgeführt. Mit einer Alarmübung beginnt ein Übungsplatzaufenthalt in Bergen. Nach einem Tag im Verfügungsraum verlegt das Bataillon vom 13. bis 26. August nach Bergen. Der Terminplan ist für diesen Übungsplatz übervoll und beginnt mit eiem Schießen der Verbundenen Waffen am 17. und 18. August. Vom 19. bis 21. August wird die 2. und 4. Kompanie während der Übung Letzte Jagd besichtigt. Im Anschluß daran läuft die Bataillons Gefechtsübung Allerexpress, bei der alle Kampfpanzer die Aller im Tiefwaten durchfahren. Am 20. September übergibt Oberstleutnant Drews das Bataillon an Oberstleutnant Dethlefsen. Die 4. Kompanie verlegt am 17. Oktober führ 3 Tage auf den Übungsplatz Kaltenkirchen, um Gefechtsausbildung zu betreiben. Das gesamte Bataillon nimmt vom 1. bis 4. November an der NATO Übung Brisk Fray 83 teil. Die 4. Kompanie wird hierzu an das Panzergrenadierbataillon 183 abgegeben. Am 17. November ist es die 4. Kompanie, die als erstes von Neumünster in die Ranzau Kaserne in Boostedt umzieht. Die 4. Kompanie verlegt vom 16. bis 21. Dezember auch nocheinmal zum Panzerschießen auf den Übungsplatz Putlos. Der letzte Bataillonsappell in der Scholtz Kaserne findet am 22. Dezember statt.

1984

Im Februar verlegt die 3. Kompanie vom 6. bis 10. nach Dänemark auf den Übungsplatz Oksboel und die 4. Kompanie vom 13. bis 17. auf den Übungsplatz Kaltenkirchen. Das Panzerbataillon 184 verlegt vom 27. Februar bis zum 9. März auf den Truppenübungsplatz Bergen Hohne zum Panzerschießen. Glei zwei dynamische Waffenschauen finden am 4. und 5. April vor italienischen und dänischen Offizieren statt. Die 1. Kompanie verlegt vom 7. bis zum 12. April auf den Übungsplatz Ehra Lessien. Die 4. Kompanie führt am 19. Mai eine Straßensammlung für Brot füe die Welt durch und kann eine Summe von 2.720,58 DM übergeben. Eine weitere dynamische Waffenschau vor Militärattachés findet am 4. Juni statt. Die 1. Kompanie wird am 14. Juni in ihrer Patengemeinde Kummerfeld besichtigt. Der südkoreanische Hauptmann Park ist vom 23. bis 27. Juni im Bataillon. Am 11. August findet die 26. Christopheruswanderung mit anschließendem Ball statt. Zusammen mit dem Panzerbataillon 513/514 und dem Panzergranadierbataillon 182 verlegt das Bataillon vom 22. August bis 13. September nach Shilo in Kanada. Teile des Bataillons nehemen im Schiedsrichterdienst an der Übung Brisk Fray 84 vom 4. bis 8. Oktober teil. Der Instandsetzungs Zug übernimmt im Oktober die neue Inst Halle. Die Materialprüfstufe C beginnt am 19. November und endet mit einer Abschlußbesprechung am 12. Dezember.

1985

Durch mutigen Einsatz gelingt es dem Kompaniefelwebel der 4. Kompanie, Hauptfeldwebel Heidenreich, eine Frau aus einem brennenden Keller zu retten. Vom 30. Januar bis zum 15. Februar verlegt das Bataillon azf den Truppenübungsplatz Bergen Hohne. In diesem Zeitraum nimmt das Bataillon an der Gefechtsübung Feiner Goldsand teil und wird am 8. Februar von der britischen Prinzessin Anne besucht. In der Zeit vom28. Januar bis zum 15. Februar versieht der dänische Oberleutnant Nyrop in der 2. Kompanie seinen Dienst. Die 4. PzBtl 181 nimmt vom 20. bis 22. März an der Übung Nasser Sand und vom 25. bis 29 März an der Übung Kühne Wacht teil. Zu gleicher Zeit, vom 23. bis 28. März verlegt die 1. Kompanie auf den Übungsplatz Ehra Lessien. Mit Teilen der 4. Kompanie wird am 11. April eine dynamische Waffenschau vot norwegischen Offizieren vorgeführt.

Am 27. Mai verübt der Panzerschütze Tesp Selbstmord

Vom 5. bis 20. August verlegt die 4. PzBtl 181 letzmalig nach Castle Martin zum Panzerschießen. Der II. Zug 4. Kompanie wird vom 12. bis 16. August an ein dänisches Regiment abgegeben. Im Gegenzug ist ein dänischer Panzerzug vom 16. bis 20. September dem Bataillon unterstellt. Für 7 Wochen werden am 13. August 2 Offiziere aus Pakistan und Süd Korea zuversetzt. Die Christopheruswanderung findet am 7. September statt. Vom 11. bis 22. September findet eine Mobilmachungsübung mit Reservisten des Bataillons statt. Das Bataillon verlegt vom 14. bis zum 27. September auf den Übungsplatz Bergen um auf dem Biwakplatz Trakehnen das Lager aufzuschlagen. Es kommt zu einem Besuch zweier australischer Offiziere. An der Übung Trutzige Sachsen nehmen nur Teile des Bataillons teil. Zusammen mit dem Jägerbataillon 611 nimmt die 4. Kompanie vom 4. bis 6. November an der amphibischen Übung Weidmannsheil teil. Die letzte der dynamischen Waffenschauen findet am 11. Dezember vor italienischen Offizieren statt.

1986

Gleich zu Beginn des Jahres verlegt das Bataillon ohne 4./181 auf den Truppenübungsplatz Bergen. In der Zeit vom 05. bis 17 Januar wird neben Schul- und Gefechtsschießen auch die Übung Wehrhahn am 11./12. Januar gefahren. Nach über 4 jähriger Pause wird das bataillon am 15./16. januar vom Inspizienten der Panzertruppe, Oberst Engel, besichtigt. Zurück im Standort findet am 20. Januar der Neujahrempfang des Bataillons statt. Die erste Lehrvorführung, vor norwegischen Offizieren, findet am 04. April statt. am 10. April wird das älteste fahrzeug des Batailon, ein PKW 0,25 to seit dem 29.06.1966 im Bataillon, außer Dienst gestellt. Im Rahmen des Soldatenaustausch besucht in der Zeit vom 26. bis 30. Mai, ein dänischer Offizier das Bataillon. Am 6. Juni findet vor der Holsten Halle der Tag der Garnision mit Beteiligung des Batailons statt. Erstmals wird das Bataillon vom Inspizienten der Fernmeldetruppe, vom 09. bis 13. Juni besichtigt. Die Feierlichkeiten zum 25 jährigen Bestehens der Patenschaft zwischen der gemeinde Seedorf und der 3. Kompanie finden am 27./28. Jui statt. Die 4. Kompanie verlegt für 3 Tage, vom 05. bis 08. August, nach Bergen-Hohne, wenig später übt die 1. Kompanie, vom 10. bis 14. August, auf dem Übungsplatz Ehra-Lessin. Die Christopheruswanderung, diesmal von der 4./- vorbereitet, wird am 23. August durchgeführt. Das Traditionstreffen der ehemaligen Angehörigen Infanterieregiment 46 findet in der Rantzau Kaserne am 13./14. September statt. 120 Teilnehmer kommen zu diesem Treffen aus der ganzen Bundesrepublik. Den Höhepunkt des Jahres bildet die teilnahme des Bataillons an der NATO Übung Bold Guard, vom 20. bis 26. September. 80 Reservisten verstärken hierbei das Bataillon, die meisten davon in der 2. Kompanie. Am 03./04. Oktober feiert das Bataillon das 30jährige Bestehen mit einer festlichen Veranstalltung. Die Bataillonsführung wird am 06. Oktober von Oberstleutnant Dethlefsen an Oberstleutnant Keck übergeben. Zum Schul- und Gefechtschießen verlegt das gesamte Bataillon vom 08. bis 20. November auf den Übungsplatz Bergen. it dabei auch die 2. Kompanie, wo gerade eine Grundausbildung durchgeführt wird. Zu Ende des Jahres überreicht die 2. Kompanie eine Geldspende in Höhe von 500,- DM an die Patengemeinde Ahrensbök.

1987

Das Jahr beginnt mit der Materialprüfung C, in der Zeit vom 05. Januar bis 02. Februar. Die 2. Kompanie verlegt vom 08. bis 14. Februar, zum Schulschießen nach Putlos an die Ostsee. Vom 13. bis 21. Februar verlegt das Bataillon mit Teile 1. und 4. sowie 4. PzBtl 181 nach Bergen und Munster. Während der Gefechtsübung Schneller Steinbock wird die 4. PzBtl 181 besichtigt. Die ersten beiden Dynamischen Waffenschauen finden am 31. März und am 08. Mai statt. Auf dem Standortübungsplatz Boostedt wird am 11./12. Mai mit dem gesamten Bataillon die Munitionsverladeübung Schwere Last durchgeführt. Vom 12. bis 22. Mai nehemen Soldaten des Bataillons an einem Soldatenaustausch mit der schwedischen Arme teil. Vom 30. Juli bis 20. August verlegt das Bataillon mit Teilen 1.; 2. und 3. Kompanie auf den Übungsplatz Shilo in Kanada. Neben Schul- und Gefechtschießen, wird die 2. Kompanie auf der Schießbahn Berlin im Gefechtsschießen bei Nacht besichtigt. Im Anschluß an ein Ausbildungsbiwak der 4. PzBtl 181 in der Gemeinde Sülfeld, kommt es zur Patenschaftsübernahme. An der Divisionsgefechtsübung Brisk Fray nimmt das gesamte Bataillon vom 30. Oktober bis zum 06. November teil. Die 3. Kompanie fährt am 17. November die Lehrvorführund Die verstärkte Panzerkompanie in der Verzögerung vor den Offizieren der Panzerbrigade 18. Vom 03. bis 14. Dezember wird die 3. Kompanie komplett mit Reservisten aufgefüllt und verlegt zum Panzerschießen auf den Truppenübungsplatz Bergen-Hohne.

1988

Am 15. Februar verlegt die 1. Kompanie für 6 Tage auf den Übungsplatz Putlos zum Schul- und Gefechtsschießen. Das gesamte Bataillon, ohne 2. Kompanie, verlegt vom 18. bis 30. März auf den Übungsplatz Bergen. Dort werden 3. und 4. Kompanie besichtigt. Während dieses Übungslatzaufenthalts sind auch wider schwediche Gastoffiziere im Bataillon, die am 26. März verabschiedet werden. Am 26. April wird der Ehrenname Holstein an die Panzerbrigade 18 verliehen. Vom 30. Juni bis 03. Juli feiert die Gemeinde Ahrensbök ihr 25 jähriges Bestehen der Patenschaft mit der 2. Kompanie. Die 4. PzBtl 181 verlegt mit dem Panzergrenadierbataillon 181 zusammen vom 27. Juli bis 19. August auf den Übungsplatz Shilo nach Kanada. In einer, während des Übungsplatzaufenthaltes in Bergen vom 19. August bis 01. September, durchgeführten Gefechtsübung werden 2. und 4. Kompanie besichtigt. Am 17. September findet die 29. Christopheruswanderung statt. Das Regimentstreffen IR 46 findet am 08. und 09. Oktober in der Rantzau Kaserne statt.

1989

Vom 11. bis 24. Februar verlegt das gesamte Bataillon, ohne 4. Kompanie, auf den NATO-Übungsplatz Bergen-Hohne. Schwerpunkt ist neben Schul- und Gefechtsschießen, die Teilnahme an der Übung Feiner Goldsand 89. Kaum zurück im Standort wird in der Zeit vom 27. Februar bis 04. April die Materialprüfund C durchgeführt. Der Bataillonsapell vom 30. März ist von besonderer Bedeutung. Heute wird das Panzerbataillon 30 Jahre und das Personalkarussell dreht sich, alle Kampfkompanien erhalten neue Chef´s, zudem begeht der Kommandeur sein 30 jähriges Dienstjubileum. Am 27. April wird eine Patenschaft zwischen der Gemeinde Lentförden und der 4. Kompanie eingegangen. Rechtzeitig zum Regimentstreffen des IR 46, am 06. und 07. Juli, ist die Traditionsaustellung im Stabsgebäude fertig. Ungewöhnlichen Besuch erhält das Bataillon am 29. August. Frau Gisela Buse aus Flintbek ist auf eigenen Wunsch für einen Tag Soldat bei der 4. PzBtl 181. Das Bataillon verlegt mit Teilen, ohne 2. Kompanie, vom 07. bis 29. September, auf den Übungsplatz Shilo/Kanada. Anstelle des Bataillonsgefechtschießen, werden alle drei Kampfkompanien im scharfen Schuß auf der Schießbahn Berlin besichtigt. In Shilo ist Major Wolgast aus Schweden Gast des Bataillons. Nur wenige Tage nach Rückkehr aus Shilo übergibt Oberstleutnant Keck das Bataillon, am 06. Oktober, an Oberstleutnant Weiler. Bei der 4. Kompanie wird in der Zeit vom 19. bis 28. Oktober eine Mobilmachungsübung durchgeführt. Nachdem die Kompanie komplett mit Reservisten aufgefüllt wurde, verlegt sie vom 21. bis 28. Oktober nach Putlos. Die 4. Kompanie hat in Putlos Besuch vom englische Oberleutnant Skliros, der eine Broschüre über seine Erfahrungen bei der deutschen Panzertruppe verfasst.Anlässlich des Jahresabschlußapells verliest der Kommandeur mit stolz die im Jahr 1989 vollbrachten Leistungen: 332.000 Radkilometer; 31.500 Kettenkilometer; 160.000 Schuß Handwaffen und 4.000 Schuß Borkanone Kampfpanzer Leopard. Das alles ohne schwere Unfälle !

1990

Am 03. Mai werden, zum wiederholten Mal, 650 Rekruten der Panzerbrigade 8 in der Rantzau Kaserne vereidigt. Einen besonderen Auftrag erhält das Bataillon vom 23. April bis 08. Mai. Zusammen mit PzBtl 183 und PzArtBtl 185 kämpft das Bataillon im Raum Kiel gegen eine Borkenkäfer Invasion. Etwa 50 Ehemalige des IR 46 treffen sich am 21./22. Juni in der Rantzau Kaserne zu Regimentstreffen. Das Bataillon verlegt mit 2. und 3. Kompanie vom 25. Juli bis 15. August letzmals auf den Truppenübungsplatz Shilo/Kanada. Leitverband in Kanada ist das Panzerbataillon 194, zudem sind Teile Panzerbataillon 183 und Panzergrenadierbataillon 192 in Shilo. Erstmals sind auch Kampfpanzer des Typ´s Leopard 1 A 5 in Kanada. Am 03. Oktober ist Deutschland wiedervereinigt, ein Thema das auch das Panzerbataillon 184 lange beschäftigt. Am 19. Oktober findet der Christopherusball ohne Wanderung statt.

Die Wiederherstellung der deutschen Einheit fordert Opfer, ganz besonders von der Bundeswehr, die auf etwa 370.00 Mann vermindert werden soll. So hat der Bataillons Kommandeur bereits im September vor allem Offiziere und Unteroffiziere des Bataillons bekanntgegeben, daß das Panzerbataillon 184 von vorgezogenen Strukturmaßnahmen der 6. Panzergrenadierdivision betroffen sein wird: Das Panzerbataillon 184 wird gekadert!

Bei gedrückter Stimmung wird nach Entlassung der Rekruten der 2. Kompanie, diese als erstes am 13. Dezember aufgelöst.

1991

Trotz der beschlossenen Kaderung des Bataillons, beginnt die Umrüstung auf den Kampfpanzer Leopard 1A5 mit der 3. Kompanie, Anfang Februar.Den letzten Übungsplatzaufenthalt mit dem Leopard 1A2 führt die 4. PzBtl 181 vom 16. bis 22. Februar in Putlos durch. Im Anschluß daran erhält die 4. Kompanie die neuen Fahrzeuge, mit denen sie vom 16. bis 28. März nach Bergen-Hohne verlegen. Viele Unteroffiziere des Bataillons lassen sich im laufe des Jahres in die neuen Bundesländer versetzen. Am 12 April übernimmt Major Schweitzer das Kommando von Oberstleutnant Weiler. Die kommenden Strukturen werden klarer. Bis auf die 3. Kompanie, die zur Unteroffizier Lehr Kompanie Panzerbataillon 183 wird, steht dem Bataillon eine komplette Kaderung bevor. Es wird kein aktives Personal geben, somit ist auch Major Schweitzer der letzte aktive Kommandeur des Panzerbataillon 184. Vom 26. bis 28. Juli wird das 30 jährige Bestehen der Patenschaft zwischen der Gemeinde Seedorf und der 3. Kompanie gefeiert. Vor 1.200 Gästen werden am 05. September nochmals 750 Rekruten der 6. Division in der Rantzau Kaserne vereidigt. Am 02. Oktober verläßt der letzte Leopard 1A2 die Kaserne in Richtung Depot. Das Waffensystem war seit 1975 im Bataillon im Einsatz.

1992

Anfang Januar führt das Offizierkorps zusamen mit Teilen der 1. Kompanie eine Winterkampfausbildung in Winterberg durch. Am 13. März übergibt Oberstleutnant Schweitzer die letzten Teile des Panzerbataillon 184 an das Panzerbataillon 183. Die Geschichte des aktiven Panzerbataillon 184 endet hier, eine neue Geschichte beginnt!

1993

 

1994

 

1995

Anfang Januar 1995 wird im Rahmen der Heeresstruktur 5 die 5. Kompanie neu aufgestellt.           Zum Ende des Jahres wird im November eine Truppenwehrübung Form 1(Volltruppe) auf dem Truppenübungsplatz Bergen durchgeführt.

1996

 

1997

Der November bringt die letzte Übung Form 1 der 5. Kompanie auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne. Neben der Umschulung der Reservisten auf das Waffensystem Leopard 1A5 wird auch Gefechtsausbildung betrieben.

1998

 

1999

Im Simulatorzentrum Schwerin wird im November eine Truppenwehrübung Form 2 der 5. Kompanie durchgeführt. Neben Vorbereitender Schießausbildung wird auch die Simulator gestützte Gefechtausbildung betrieben.

2000

 

2001

Im November findet, schon fast traditionell, eine Dienstliche Veranstalltung statt, bei der u.a. auch mit Handwaffen geschossen wird..

2002

Das Bataillon wird ab Januar mit dem Kampfpanzer Leopard 2 A4 ausgerüstet. Vom 31.05. bis 03.06. findet im Rahmen einer Dienstlichen Veranstalltung die erste einer Reihen von Umschulungen auf das neue Gerät durch die 4. Kompanie statt. Am 02. November findet der Tag der Reservisten statt. An diesem Tag übernimmt der neue Kommandeur, Herr Oberstletnannt Doktor Petersen die Diensgeschäfte von Herr Oberstleutnant Hartwwig. Oberstleutnant Hartwig verlässt das Bataillon standesgemäß auf einem Leopard 2! Vom 08.11. bis 10.11. führt die 3. Kompanie diese Ausbildung in Munster durch. Im Anschluß an diese DVag führte das Bataillon eine SIRA Übung vom 11.11. bis zum 15.11. durch. Noch vor Ende des Jahres wurde nochmals eine Umschulungsausbildung im Rahmen eineer DVag durch die 4. Kompanie vom 22.11. bis 24.11. durchgeführt. Der November brachte für alle Reservisten des Bataillons große Herausforderungen, doch waren nun ca. 30% des Führerkorps auf dem neuen Waffensystem ausgebildet und standen als Ausbilder zur Verfügung.

2003

Die Ausbildung am Leopard 2 A4 wird im November beginnend fortgesetzt. So beginnt die 5. Kompanie vom 03.11. bis 14.11. die Ausbildung, der sich die 3. Kompanie vom 01.12. bis 12.12. anschließt. Schwerpunkte dieser Ausbildung sind u.a.: Simulatorgestützte Schieß- und Gefechtsausbildung in den Funktionen, MKF Ausbildung, Gefechtsdienst der Panzertruppe. Ziel ist das Erlangen der ATN Leopard 2 A4, was von allen Teilnehmern erreicht wird !!

2004

Am 31. Januar findet der alljährliche Tag der Reservisten statt.

Die Chronik des Panzerjägerbataillon 3 und

des Panzerbataillon 184